Am 4. Oktober stand für einmal nicht das Turnen im Vordergrund, sondern ein Familien-Ausflug in den Zoo Zürich. Die Wetterprognosen waren nicht rosig, aber wir liessen uns dadurch nicht beirren.

Am Samstag morgen trafen wir uns um 7.30 Uhr am Bahnhof Düdingen. Fast die ganze Kutu-Familie war anwesend. Mit Zug und Tram gings ab nach Zürich. Am Haupteingang des Zoos erwarteten uns schon einige Exil-Freiburger. Auch das Wetter zeigte sich gnädig. Hie und das fielen ein, zwei Regentropfen vom Himmel, aber das wars dann auch schon schon einmal den Eintritt bezahlt, marschierten wir los.

Zuerst ging es zu den Ottern und Seehunden, danach zu den Nashörnern. Auf der Ausschau nach anderen Tieren stiessen wir aufs Affenhaus. Dort staunten die Turnerinnen nicht schlecht über die vielen Kunststücke und über die Technik, welche die Affen beim Herumturnen an den Ästen hatten. Manch einer philosophierte sogar darüber, ob wir die eine oder andere Technik beim Barrenturnen übernehmen könnten. Mal sehen, vielleicht haben wir nächstes Jahr keine Turnerinnen mehr in der Halle, sondern ein Dutzend haarige Äffchen, die Weltklasse-Übungen am Stufenbarren zeigen. Die Zeit verging im Fluge und wir mussten die Kinder drängen, doch das Affenhaus zu verlassen, damit wir noch etwas anderes vom Zoo sehen konnten.

Es ging weiter zu den Wölfen und den Wildkatzen. Majestätische stolzierte der Tiger ein paar Mal im Gehege auf und ab. Er zeigte sich von seiner schönsten Seite, bevor er sich wieder auf seinem Steinthron hinlegte. Die Elefanten bekamen leider nicht alle zu sehen. Einige hatten Pech und sahen im Elefantenhaus nur Pfleger und Wärter. Wieder draussen, war dort weit und breit nur ein Elefant zu sehen. Alle anderen hatten sich in der Zwischenzeit wieder ins Hausinnere verzogen. Wir beliessen es bei diesem einen Prachtexemplar, da das Mittagessen rief. Nach kurzer Absprache mit den Kindern, war klar, dass die Rucksack-Kost im Affenhaus eingenommen werden sollte. Also ging es wieder zurück. Nach einem guten Sandwich und etwas zu trinken, fehlte nur noch ein guter Kaffee. Ein paar Eltern und Leiterinnen schafften es doch noch ins Restaurant. Dort genoss man das heisse Getränk und ab und zu ein gutes Dessert.
In der Zwischenzeit besuchte ein Teil der Gruppe das Schlangenhaus. Die Mutigsten durften sogar eine Schlange berühren. Andere staunten über die Grösse und über die Farben dieser Tiere.

Zu guter letzt wanderten wir auch noch in die Masoalahalle (Masoala-Regenwald). Dort kamen wir sogar ins Schwitzen. Die warmen Jacken wurden plötzlich überflüssig. Manche spazierten sogar im T’Shirt umher.
Um 16.30 Uhr ging es schon zurück zum Haupteingang, wo wir uns dann auch von den Exil-Freiburgern verabschieden mussten. Wieder gelangten wir zu Fuss und mit dem Tram zum Hauptbahnhof. Dort mussten wir einen kurzen Endspurt einlegen, damit wir den Zug nach Bern nicht verpassten. Nun fuhren wir Richtung Freiburgerland. Um die Zeit zu vertreiben lernten die Mädchen und sogar ein paar Jungs Scubidou knüpfen.
Müde aber glücklich stiegen wir nach 2 Stunden Fahrt in Düdingen aus. Von dort aus verpflegten sich noch ein paar Unermüdliche im Restaurant Taverna mit einer Pizza.

Der Tag war eigentlich viel zu kurz für einen Besuch im Zoo. Wir konnten lange nicht alle Tiere sehen. Trotzdem war es ein gelungener Anlass. Es war toll sich einmal ausserhalb der Turnhalle zu treffen und ein paar Worte miteinander über andere Themen zu wechseln. Wir alle, Eltern wie Kinder, werden diesen Ausflug sicher noch lange in bester Erinnerung behalten.



